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Risiko Pedelec

Pedelecs erfreuen sich in Deutschland und darüber hinaus einer steigenden Beliebtheit. Meist werden sie fälschlicher Weise als E-Bikes bezeichnet. Bei E-Bikes im eigentlichen Sinn handelt es sich jedoch um eine Art Mofa, das auch ohne eigene Muskelkraft fährt.

Hingegen werden Pedelecs, deren Höchstgeschwindigkeit mit Zusatzantrieb auf 25km/h gedrosselt ist, vom Gesetzgeber wie Fahrräder behandelt. Sie dürfen ohne Helm und gesonderte Fahrerlaubnis bewegt werden. Die sogenannte progressive elektrische Tretunterstützung wird immer weniger, je schneller der Fahrer selbst tritt. Zum Beispiel bergab kann man so zwar schneller als 25km/h fahren, aber dann wird keine elektrische Energie mehr unterstützend bereitgestellt.

Besorgniserregend ist die zunehmende Unfallhäufigkeit. Die Unfallforschung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) hat letztes Jahr in einer Studie festgestellt, dass bezogen auf die Fahrleistung über 75 bis 80-Jährige zwar ein höheres Unfallrisiko tragen als die Altersgruppe zwischen 25 und 75 Jahren, aber in weniger Unfälle verwickelt sind als 18-24Jährige. Über 80 steigt die Zahl dann rasant an.

Außerdem konnte die Studie zeigen, dass die Unfallhäufigkeit mit Pedelecs ab einem Alter von 35 Jahren kontinuierlich unter den Fahrradunfällen liegt.

Daraus kann man schließen, dass alle Präventionsmaßnahmen und Verbesserungen für Radfahrer auch den Pedelecfahrern zu Gute kommen.

Quellen: https://www.udv.de; GDV e. V., Unfallforschung kompakt Nr. 115

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