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17-Jährige betrügt bei Theorie- Führerscheinprüfung: Strafanzeige

Früher spickte man mit Stift und Zettel – 2025 offenbar mit Kamera und weiterer Elektronik. Eine 17-jährige wollte so die Theorieprüfung ihres Führerscheins bestehen – flog jedoch auf. Das zieht ernsthafte Konsequenzen nach sich. Eine 17-Jährige Frau hat ihre theoretische Führerscheinprüfung ablegen wollen.

Während der Prüfung drehte sie das Prüfungstablet immer wieder hin und her. Dem aufmerksamen Prüfer fiel diese Handlung auf. Die Fahrschülerin war tatsächlich unter ihrer Kleidung mit einer Kamera und anderen elektronischen Geräten ausgestattet. Sie hatte das Tablet gedreht, um den Text mit einer Knopfkamera abzufilmen. So sollte Kontakt nach außen, zu einer Person hergestellt werden, welche die 17-Jährige bei den Antworten zu den Fragen unterstützen hätte sollen. TÜV-Tablets sind mittlerweile mit Folie gesichert.

Die technischen Geräte wurden sichergestellt. Gegen die 17-jährige wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der versuchten Fälschung beweiserheblicher Daten eingeleitet.

Tausende Betrugsfälle beim
Führerschein pro Jahr
Dass der Betrugsversuch der 17-Jährigen kein Einzelfall ist, zeigen die Zahlen des TÜV-Verbands. 2024 wurden rund 4200 Fälle festgestellt – 12 Prozent mehr als im Vorjahr, so der Verband. Mehr als die Hälfte würde laut TÜV auf „professionelle Weise betrügen“ – durch „Zusammenarbeit mit Dritten, Passmissbrauch oder Urkundenfälschung“. Wer betrügt und erwischt wird, kann bis zu neun Monate für Prüfungen gesperrt und strafrechtlich verfolgt werden.

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